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ZEITSCHRIFT

OXFORD

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OTFRIDS VERBALFLEXION

AUSFÜHRLICH ERLÄUTERT

VON

JOHANN KELLE.

Viererlei namentlich ist bei darstellung der verbalflexion in der sprache Otfrids zu erörtern, person, numerus, modus, tempus.

genus kommt nicht in betracht. die nominalformen des verbums (infinitiv und particip) gehören eigentlich zur wortbildung, ich ziehe sie aber in dieser abhandlung hieher, um das verbum nach allen seiten hin zu beleuchten.

Die person ist dreifach, der numerus zweifach (vom dual findet sich bei 0. keine spur), der modus dreifach, indicativ, conjunctiv, imperativ. ausser dem praesens und praeteritum kann keine zeit durch abänderung ausgedrückt werden.

I.

STARKE CONJUGATION. [Vergl. Grimm, grammatik 12, 857ff. II, 5 ff. 13, 556f. geschichte der deutschen sprache (Leipzig 1853) s. 584ff: Graff, ahd. sprachschatz I, vorrede s. XXV. K. A. Hahn, ahd. grammatik (Prag 1852) s. 38f.]

I. DIE EINZELNEN CONJUGATIONEN UND IHR ABLAUT.

Alle starken verba bilden bei 0. ihr praeteritum durch ablaut; der ablaut ist aber entweder rein, oder aus früherer reduplicationssilbe erwachsen, scheinbar.

A. REIN ABLAUTENDE CONJUGATIONEN. [Vergl. F. Bopp, vergleichende grammatik. g. 605 ff.) I. conjugation (Grimm kl. XII).

1. Sie umfasst (langsilbige) verba, welche im praesens i (e) haben, und die wurzel mit a) geminierter oder mit muta verbundener Z. F. D. A. XII.

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