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THE ABBEY OF

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Geistlichem Mathe und Professor der Theologie an der Universität zu Freiburg i. B.

Ritter des Zähringer föwen-Drdens.

Zweiter Band.

Neunte vermehrte und umgearbeitete Auflage.

Mit zwei chronologischen Tabellen und zwei kirchlich-geographischen Rarten.

M a i 113

Drud und Berlag von Florian Rupferberg

1872.

LOAN STACK

Imprimatur.

Friburgi Brisgov. die XXIV m. Augusti 1872.

+ LOTHARIUS KÜBEL,

Episcopas Leucens. 1. p. i. et Vicarius Capitulario.

CONCEPTION

Das Ueberseßungs-Recht in fremde Sprachen wird auch für die jeßige Umarbeitung

des Werkes in neunter Ausgabe vorbehalten.

THE ABBEY OF

A49 1812 vo a

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Aus der Vorrede zur erften Ausgabe.

Ueber die Grundsäße, welche mich bei der Bearbeitung dieses Lehrbuches der Kirchengeschichte leiteten, ist in der Einleitung ausführlicher gehandelt worden, als es seither in derartigen Werken geschehen ist; ich glaube mich daher auf folgende Bemerkungen besdränken zu dürfen. Štets schwebte mir das Ziel vor, das Werk seiner Bestimmung als „Lehrbuch" entsprechend auszuarbeiten: es soll auf den Vortrag vorbereiten, denselben unterstüßen, aber nicht überflüssig machen, durch Hervorhebung besonderer Momente das Interesse des Zuhörers anregen, und den Lehrer zu mehr begründenden und ausführlicheren Mittheilungen einladen. Nicht weniger war ich darauf bedacht, ein trockenes, ermüdendes Aufzählen von Namen und Facten zu vermeiden, desto bestimmter aber durch Hervorhebung individueller Zustände, Charakterisirung großer Gestalten der Kirche und richtige Gruppirung der verschiedenen Erscheinungen des kirchlichen Lebens den Charakter der Zeit und den Geist, der sie bewegte, zu marfiren, ein möglidist treues Bild von derselben zu entwerfen.

Den materiellen Theil dieses Werkes betreffend fühle ich mich zu der Erklärung veranlaßt, daß mir die Dictata der Kirchengeschichtlichen Vorträge des alzufrüh verstorbenen Möhler zu einem festen Anhaltspunkte für meine weiteren firchengeschichtlichen Studien gedient haben, und auch bei Abfassung dieses Buches benußt worden sind. Von den neuesten Wer: ken über Kirchengeschichte wurden in einzelnen Partien am meisten die des jo gründlichen Döllinger und Ruttenstoof, des geistvollen Katerfamp, und von den Protestanten die Arbeiten von Gieseler, Engelbardt, Neander, wie noch des in der Form und Darstellung so gewandten Carl Hase in Jena benußt. Eine besondere Aufmerksamkeit widmete ich noch den in der jüngsten Zeit so zahlreich erschienenen, das Studium der Kirchengeschichte am meisten fördernden Monographien, so wie auch den in den theologischen Zeitschriften zerstreuten Bearbeitungen einzelner Gegenstände. Nach der oben angedeuteten Tendenz eines wissenschaftlichen Lehrbuches mußten diese Bearbeitungen mit Auswahl, und vorzüglich die Quellen möglichst vollständig namhaft gemacht wer: den, Wo es sich um Firirung von Facten oder kathol. Glaubenswahrheiten und kathol. Institutionen handelte, die entweder entstellt oder falsch aufgefaßt, oder deren Bestehen in den ersten Fahrhunderten geleugnet wird, glaubte ich nach der in der Einleitung offen ausgesprochenen Tendenz ausführlichere Quellenauszüge in den Noten geben zu nüssen. Die beigefügten geographischen Karten werden als eine angenehme Zugabe, und als ein dankenswerthes Opfer des ehrenwerthen Herrn Berlegers erscheinen.

In Ansehung der neuesten Kirchengeschichte seit der französischen Revolution bis auf unsere Zeit, die hier in der kathol. Literatur Deutschlands zum erstenmale vollständig versucht wurde, erkläre ich ausdrüdlich, daß ich die Darstellung dieses Zeitabschnittes nur als Versuch einer historischen Skizze angesehen wissen wil, welche ich aber um so weniger, wie es seither unter mancherlei Entschuldigungen geschah, dem Lehrbuche vor

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enthalten wollte, weil die neueste Beit ungemein reich an wichtigen kirchlichen Begebenheiten ist, weil unsere ganze religiöse Bildung mit ihnen eng verwachsen ist, und weil endlich das Verständniß der gegenwärtigen Zeit dem Theologen insbesondere zur Erfassung seiner Stellung und seiner Einwirkung auf die Zeit unerläßlich erscheint. Glaubte ja schon Eusebius, der Vater der Kirchengeschichte, die Begebenheiten seiner Zeit sorgfältiger darstellen zu müssen. Vgl. die Vorrede zum VIII. Buche seiner KG.

Je bestimmter die Erfahrung gelehrt hat, daß die größten katholischen Theologen, wie jüngst noch Möbler, durch das Studium der Kirchengeschichte und Patristik ihrer theologischen Bildung eine fichere, feste Grundlage gaben und selbe einer glüdlichen Entwicklung entgegen führten, desto mehr wünsche ich, das Studium der Kirchengeschichte möchte auch auf alle jungen Theologen jenen segensvollen und befruchtenden Einfluß aus: üben, zumal in einer Zeit schroffer Gegenfäße, wie die jebige ist. Nichts kann hier überzeugender und einleuchtender zur richtigen Mitte hinführen, als die vielgestaltigen Erscheinungen und Kämpfe mit ihren Resultaten in der großen Kette von Entwickelungen in der Kirchengeschichte, dieser Leuchte der Wahrheit und Lehrerin des Lebens !

Boren, im November 1840.

Aus der Vorrede zur zweiten und dritten Ausgabe.

Bei mehrfachem Gebrauch des Buches habe ich die Ueberzeugung gewonnen, daß die schon früher angebrachten Quellenauszüge bei wichtigen, zweifelhaften oder bestrittenen Daten noch zahlreicher und umfassender für das wissenschaftliche Studium der KG. sein müssen, damit Einige zu weiterem Quellenstudium angeleitet werden, Andere aber, die sich nie oder wenig damit während des Studiums der gesammten theologischen Disciplinen beschäftigen können, und später meist noch weniger Gelegenheit dazu haben, die Kirche und ihre großen Lehrer und Schriftsteller selbst redend kennen lernen. Außerdem mußte mich der Umstand, daß die christlide literärgeschichte an den meisten kathol. theolog. Lebranstalten Deutschlands nur von der ältern Zeit vorgetragen wird, dazu bestimmen, diesem Zweige des christlichen Lebens in dem 1. g. Mittelalter und der neuern Zeit eine besondere Aufmerksamkeit und eine so weite Ausführung zu widmen, als es nur irgend der Organismus einer Universalkirchengeichichte gestattet. Um das weitere Studium sowohl in den Quellen als auch in den Bearbeitungen möglichst zu erleichtern, habe ich die größtmögliche Sorgfalt und Genauigkeit bei Angabe beider angewandt. Die Concilienacten wurden meist doppelt nach den am meisten verbreiteten Sammlungen von Bardouin und Manji citirt, im Falle manche Anstalten nur die eine besigen sollten. In Ansehung der Literatur wurde besonders darum eine größere Vollständigkeit erstrebt, weil der Studirende das eine oder das andere Werf oft nicht leicht erreichen kann; doch wurden die ausgezeichneteren Bearbeitungen durch * und die der Katholiken durch † bemerklich gemacht.

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Die neu beigegebene chronologische Tabelle bietet auf engem Raume einen ziemlich vollständigen Auszug, und wird zu öfterer Wiederholung des Ganzen gute Dienste leisten. Auch das ganz neu gearbeitete und namentlich in den Realien sehr vervollständigte Register, wie das vorangestellte Inhaltsverzeichniß werden den Gebrauch des Buches erleichtern.

Posen, am Feste St. Trinitatis 1843.

In der dritten Ausgabe wurde der Stoff stellenweise anders geord: net, der Inhalt vielfach erweitert und berichtigt, die Diction gerundet, die neueste Literatur nachgetragen. Die beiden kirchlich - geographischen Karten erhielten durch die neue Zeichnung des Herrn R. v. Wedell größere Genauigkeit, Colorirung und Beifügung der Nebenkarten des für die RG. und Eregese io wichtigen Palästina und des Terrains für die Reisen des heil. Apostel Paulus und für die Züge der Kreuzfahrer.

Pojen, in der Octave der Himmelfahrt Christi 1844.

Dr. Alzog
Prof. der Kirchengeschichte u. Gregere

am Erzbischöfl. Flerical-Seminare.

Aus den Vorreden zur vierten und fünften Ausgabe.

In der Besorgung der vierten Ausgabe habe ich soviel für die Vervollkommnung des Buches gethan, als es meine in Hildesheim um Vieles erweiterten Berufsgeichäfte nur inmer gestatteten. - An der äußern Geftalt des Werkes wurden dicßmal keine Veränderungen vorgenommen, das ber die Anzahl der Paragraphen und die Reihenfolge derselben ganz die: felbe geblieben ist; dagegen sind viele Unebenheiten in der Behandlung und mehrere fühlbar gewordene Lücken beseitigt und ausgefüllt worden.

Hildesheim, am 21. März, dem Feste des hl. Benedictus 1846.

Der Organismus des Buches wurde in der fünften Ausgabe nur in soweit geändert, daß in der gleichgebliebenen Reihenfolge der SS. am Schlusse der §. 420, „P. Pius IX.“, eingeschaltet worden ist.

Hildesheim, den 2. Februar, am Feste Mariä Lidtmeß 1850.

Dr. Alzog Domcapitular, Regens u. Professor der i $.

am Bisoofl. Klerical-Seminare,

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