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Einleitung, 1, Borschlag zur Errichtung des Metropolitan Capitelstu Nes

gensburg, eingereicht an staiser Napoleon. 2. Worschlag daju, eingereicht an Papft Pius VII, 5. p&pftliche Bulle zur Errichtung deffelben. 4. Dotations - Urkunde desselben.

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Einleitung.

9 die

Vie Errichtung eines Metropolitan - Capitels får Deutros land zu Regensburg unter dem verewigten Dalberg, dess fen bewährter und oft gan; ceiner Sinn für so vieles Gute dod ja nicht darůbec verkannt werden darf, daß er es, vers widelt' in den rarden Wedsel der Ereignisse, juweilen da fuote, wo es feine feste Grundlage erhielt, ist zwar nur eine vorübergehende Ersoeinung gewesen. Aber sie war damals ungemein wichtig für die gesammten Verhältniffe der katholischen Kirche in Deutsdland; und wäre es geblieben, wenn sein damaliger Zustand fortgedauert håtte. Sie bleibt ein merkwürdiges Glied in der Rette der Berånderungen die ser, dermalen nod nidot durcaus feft gestellten Verhålts niffe. Den, zum Theil nod unbefannten, Actenstúden dars über gebührt hier eine Stelle; um so mehr, da aud vor und nach dem neuen Bayerisoen Concordate, neben den darin enthaltenen Feftfeßungen über den neuen Bayeriso Regensburger Stuhl und fein Capitel, feine ausdrücklice Påpstlide Erklärung an jenes, frůber ecridtete Capitel ecs gangen ist, zur Aufhebung der vom 4ten Februar 1805. Diese Actenftůde sind folgende:

1. war die erste Grundlage der Negociation zur Hers ftellung jedes Metropolitan Capitels. Sie wurde von dem damaligen Reichs Erịfanzler, nadherigem Fürst: Primas, dem Kaiser Napoleon übergeden, welder duro den Car:

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dinal Caprara die Negociation bei dem, auch zu Paris anwesenden, Papste fortführen ließ. *)

2. ist der Vorsdlag, welchen der Reids: Erzkanzler dem Papste åbergab. Er enthält die Ideen sowohl zu der provisorischen Vereinigung, als zu fünftiger Organisation des Metropolitan : Capitels. Besonders hatte der Fürst Pris mas auf das alte Statut des Mainzer Domcapitels (nec subditus nec princeps ) Rücksicht genommen.

3. die, påpítliche Bulle vom 4. Februar 1805, murde den beiden Domcopiteln von Mainz und Regensburg mits getheilt. Aber die nachgefolgten Ereignisse gestatteten ihre weitere Ausfährung nicht. Der Papst mollte, als er nad

Rom zurückgekommen war, nicht weiter in diese Angelegens heit eingehen. Der Fürst Primas aber verfolgte jene Idee unablássig bis zum Jahr 1809.

Der Fürst Primas überließ dem bestehenden Regensbur: ger Capitel **) die Udministration feines fämmtlichen dors tigen Einfommens, so daß er davon blos die Abgabe eines Fonds für die Sdulen, Seminarien und milden Stiftungen verfügte.

Er arbeitete får feine Idee der Vereinigung der Domcapitel und der Wahl eines Coadjutors fortwährend,

1

*) Unter die vor mir liegende Abichrift hat Dalberg eigens händig gefchrieben: „Die Richtigkeit dieser abschrift und ihres Inhalts wird hiermit von mir anerkannt.

Paris, den 22. Januar 1805. Carl, Sturfürft.

**) In dem Reichsdeputations - Abschiede von 1803 war dieses Regensburger Donicapitel meder . 25. noch 6. 62. genannt, also nicht fàcularifirt - Bei Gelegenheit der Errichtung einer Sus ftentations - Case für die jenseits s rheinische Geiftlichkeit, in welche alle doppelt opråbendirte Domcapitularen zwei Zehntheile ihrer Pras bende zahlen mußten, entstand die Frage: ob auch die Regends burger dazu anzuhalten renen. Das vom Fürft Primas erforderte, und demnach befolgte, rechtliche Gutachten des Ministers v. Als Bini fiel dahin aus: daß nachdem jener Reichs : Deputations s Schluß zu dieser Abgabe diejenigen Domcapitularen verpflichte, welche zwei Pråbenden besessen hatten. [also die bereits faculus rifirten und pensionirten], die Regensburger aber sich noch im wirks lichen Befişe der ihrigen cum onere et commodo befånden : lektere nicht unter jenen verstanden renen.

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und schlug dem Papste dazu zwei Domcapitularen, einen aus den Mainzern, den andern aus den Regensburgern vor. Der Vorschlag blieb unbeachtet und unbeantwortet; weldes den Fürst Primas frånfte, und in der Folge zu der Ernens Aung des Cardinals Ferd, als Nachfolger, beigetragen haben inag.

Um das Regensburger Domcapitel zu beruhigen, ers theilte der Fürst Primas demselben die Sdenkungss oder Dotations : Urfunde 4., die zwar weder confequent nod ndthig war, da sich das Domcapitel im ungestörten Belite Feines Vermögens befand, *) aber doch den ernsten Willen beurkundet: das Metropolitan , Capitel herzustellen.

l.

DECLARATION de S. A. Monseigneur l’Electeur Archichancellier de : l'Empire Germanique, à Sa Majesté l'Empereur des Français.

Comblé des bontées de Votre Majesté Impériale, et sur le point de retourner en Allemagne je prens la liberté de lui exposer dans une confiance respectueuse ce qui va m'occuper relativement aux affaires Ecclésiastiques d'Allemagne.

Il s'agit d'obtenir par le concordat une dotation solide et convenable pour les Evèques et leur clergé dans les païs Ecclésiastiques données en dédommagement; Votre Majesté a declaré qu'elle ne se meloit pas des affaires internes de l'Allemagne; toutes fois l'expression bienveillante des sentimens justes et magnanimes qui caracterisent Votre Majesté, fera sure

) Die adminiftration dieses Bermågens blieb and mad der Bayerischen Befikuahme von Regensburg ohne Veränderung in den Hånden des Capitels, außer daß dasselbe vou nun an seine Rech nungen zur Revision einsenden mußte; fo bis zu der neuesten wirkt lichen Ausführung des Banerischen Concordats.

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