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G e s ch i ch te

der

geistlichen Bildungsanstalten.

M i t

einem Vorworte,

enthaltend:

Acht Tage im Seminar zu St. Euseb in Rom.

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Dr. A u g u s tin dhe i ne r.

J'ai toujours cru, qu'on réformeroit le
genre humain, si on réformoit l'éducation
de la jeunesse.

LEIBNITZ.

Ma i n .
Druck und Verlag von florian Kupferberg.

183 5.

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Hochverehrtester Herr Professor,
Theuerster Herr und Freund!

Sie haben, theuerster Herr und Freund, auf die Richtung
meines religiöfen Lebens, welche mich wiederum auf das innigste
mit unserer heiligen, Apostolisch --Römisch-Katholischen Kirche
vereint, so mächtig und so entschieden eingewirkt, daß ich
Ihrerseit8 auf gütige Nachricht rechnen darf, wenn ich mich
hierüber etwas näher auslasse; wäre es auch nur um Ihnen
und dem Publikum, namentlich dem teutschen, die Entstehungss
weise vorliegenden Werkes darzuthun.
1. Bereits seit mehr denn einem Jahre bin ich Ihnen die Bes
antwortung Ihres leßten lieben Schreibens vom 13. Oktober
1832 schuldig. Eine so schnelle und so lange Unterbrechung eines
kaum seit vier Monaten mit Ihnen eingegangenen, und für
mich ro segensvoll gewordenen brieflichen Verhältnisses, wird
Sie allerdings sehr befremdet haben. Doch Sie werden sich
mit mir aussdhnen, wenn ich Ihnen bemerke, daß ich ein
gleiches Stillschweigen gegen alle Welt, sogar gegen jene
Personen, welche mir am theuersten sein müssen, gegen meine
Familie, nicht minder beobachtet habe.

Es giebt gewiffe feierliche Augenblicke im Leben des eins zelnen Menschen, wo er, mißtrauisch gegen fremde Eindrücke, in sich selbst zurückkehrt, um den innern Kampf seines geistigen Lebens nur in Gegenwart seines Gewissens und seines Gottes auszufämpfen. Denken Sie mich in diese Lage. Sie wird Ihnen den Freundescommentar zu meinem Stillschweigest geben. Ich kann es nun heute brechen für Sie, für meine Familie, für das betreffende Publikum.

Sie werden sich wohl noch immer, theuerster Freund, an meine ersten Briefe erinnern, welche ich Ihnen von Paris und

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