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Dante Alighieri's

I y r is the G ed i ch te

und

poetischer Briefwechsel.

Tert, Ueberseßung und Erklärung.

Bon

Carl Krafft.

I'mi son un che, quando
Amore spira, noto, ed a quel modo
Che detta dentro, vo significando.

Purg. XXIV.

Regensburg, 1859.
Verlag der Montag & Weißschen Buchhandlung.

(A. Coppenrath.)

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An Dante.

Was da an Lust aud Leid in deiner polleu

und liebereichen Beele tief empfunden,
das hast da, edler Geist, in deinen Btanden

der Weihe dir und Andern sagen wollen. Du hättest es nicht anders denteu sollen,

was Liebe sang! And hält aus nicht gebunden, was dein gelehrter Witz darin gefunden

in spätrer Zeit, du wirst darab nidst grollen! Hinweg mit deinem widerligen Kleister, der, was das Herz gefühlt

, soll überkleben! Wir wollen dein lebendig wahres Wesen! Den Dichter, nicht den Grübler lass uns lesen,

der mit der Schule Wust zerdrückt das Leben! Aud ohne Räthsel bleibst du uns— der Meister!

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P o r w o r t.

Wäre Dante auch nicht der Schöpfer des tiefsinnigsten und großartigsten Werkes mittelalterlicher Poesie, er gälte doch für den größten Dichter seines Jahrhunderts. Seine lyrischen Gedichte, so sehr sie auch die Mängel des poetischen Geschmackes ihrer Zeit an sich tragen, stehen doch an Tiefe und Zartheit der Empfindung, an Naturwahrheit und findlicher Einfalt. weit über denjenigen seiner mitstrebenden Zeitgenossen, und einzelne Gedichte sind nach dem Urtheile italienischer Kunstrichter von allen nachfolgenden Dichtern Italiens unübertroffen geblieben.

Dieß allein schon möchte einer neuen Ausgabe, Uebersetzung und Erläuterung der lyrischen Werke

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