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le dixième du traitement des quatre-vingt-dix succursales va V cantes dans son diocèse.

L'art. 4 du projet d'ordonnance joint à ce rapport, offre le même avantage aux diocèses, qui éprouveraient le même besoin.

Il ne me reste, Sire, qu'à présenter à Votre Majesté l'aperçu des dépenses, qui résultent des nouvelles dispositions, que je viens de lui soumettre; l'érection des cinq cents succursales near sera que successive; elle diminuera d'autant le nombre des vicariats, en partageant les grandes paroisses, où ils étaient néces-? saires; elle présentera donc, à peu près partout, une économie : de 250 fr., à côté d'une dépense de 750, ce qui réduira la de pense tolale à 250,000 fr. ou 300,000 fr.

Le choix plus convenable du domicile des vicaires dans les arrondissemens paroissiaux, n'entraîne aucune charge nouvelle pour le Trésor.

L'allocation du dixième du traitement des succursales vacantes, ne pouvant être applicable qu'aux diocèses où ces vacances sont nombreuses, elle n'excèdera pas 250,000 fr.

Le million de réserve compris au budget du clergé suffira, non-seulement à ces dépenses, mais encore à celles qui n'étant pas prévues, pourraient se présenter dans le cours de l'année, et à l'allocation de 200,000 fr. que Votre Majesté vient d'accorder, pour l'accroissement si urgent du séminaire diocésain de Paris,

Ainsi, sans charge nouvelle pour ses peuples, Votre Majesté, par une constante progression,' améliore l'état présent, et assure l'avenir du sacerdoce; de légers sacrifices pour le Trésor deviennent de grands bienfails pour l'Eglise, en manifestant avec éclat tout ce que l'ordre public attend de la morale et de la religion, et tout ce que le souverain veut faire pour soutenir honorablement le clergé dans la pieuse modestie de ses besoins et de ses voeux. C'est dans les degrés inférieurs de la religion, si la sublimité d'une vocation partout également sainte permettait ce langage; c'est sur les ecclésiastiques les plus rapprochés du pauvre, par leur situation comme par l'objet de leurs soins, que Votre Majesté fait porter des bienfaits qui, loin d'être enlevés à la dignité de l'épiscopat, fourniront aux évèques de nouveaux moyens d'étendre, sur tous les points de

leurs diocèses, cette salutaire influence, par laquelle ils entrent
en partage du devoir sacré de veiller au maintien du respect
pour la paix publique et pour les lois de l'Etat.
Je suis, avec respect,
Şire,

De votre Majesté
Le très dévoué et très fidèle sujet,
le Ministre de l'Intérieur,

Signé le comte Decazes.
Paris, le 24 août 1819.

B.

Die Konk o r d at e
der verschiedenen teutschen Staaten;

als: Baiern, Preussen, Hannover und der in der Oberrheinischen Kirchen - Provinz begriffenen Länder und

Städte.

Allgemeine Einleitung: Die Folgen der französischen Revolution, welche alle politischen Verhältnisse in mehr als einem europäischen Lande, zumal aber in Teutschland, durch einander gewirrt und geändert, waren nicht minder fühlbar im katholischen Kirchthume des heiligen römischen Reiches. Die Säkularisirungen waren sehr eifrig Hand in Hand mit den Mediatisirungen gegangen.

Jeder neue Friedenschluss raubte neuen Bisthümern, Stiften oder Klö. stern das Daseyn und dem päbstlichen Stuhle eine neue Stütze seiner Macht. Leider kam das von Seite der weltlichen Macht dadurch gewonnene Gut nicht immer zum Frommen in ihre Hände; der Leichtsinn und der Luxus, die Verschwendung und die Habgier schalteten oft frech und willkührlich genug mit ungeheuern Sumojen, und, an der Stelle von Priestern und Mönchen, bereicherten sich nicht selten Günstlinge und Maitressen, Kriegsknechte und Hofjuden mit dem, was die Nation billig für fromme und allgemein nützliche Zwecke verwendet wissen wollte. Nichts desto weniger war das Interim zwischen dem Aufhören geistlicher Gewalt und der Wiederherstellung derselben ein im Ganzen mehr wohlthätiger, als schädlicher Zeitraum für die Kultur im Allgemeinen und den reinern Katholizismus insbeson

dere. Die von ihren Hirten verlassenen Schaafe gewöhnten sich von freien Stücken melir an einander und halfen sich selbst zarecht; der Verkelir der Katholiken mit Bekennern anderer christlichen Religionen wurde inniger, und ein neues Geschlecht, mit kirchlicher Zuchtruthe unbekannt, hatte Zeit zu einer reinmenschlichen und reinchristlichen Entwicklung erhalten. Freiere Forschung und edlere Andacht kehrten bei vielen Tausenden ein, deren Ueberzeugung das Uebergewicht pabistischen Einflusses früher in Banden gehalten hatte. Viele würdige Stellvertreter abgehender Hirten liessen den Mangel derselben kaum empfinden, und bereits ist nian in neuesten Tagen von mehr als einer Seite durch trübe Erfahrungen zu dem Wunsche vermocht worden, dass das Provisorium doch noch recht lange gedauert haben möchte.

Die meisten Säkularisirungen wurden den betreffenden Reichs. ständen zur Entschädigung für Landstriche angewiesen, welche auf dem linken Rheinufer an Frankreich abgetreten werden mussten. Frankreich und Russland schützten den Vollzug dieser empfindlichen Maassregeln. 'Der Reichs - Deputationsschluss zu Regensburg vom 25. Hornung 1803, welcher so mancher lamaitischen Herrlichkeit ein Ende machte, war der Haupt- Todesstreich für die teutschen, katholischen Bisthümer, Stifte und Klöster. Diejenigen des Reichs. Erzkanzlers waren allein von der allgemeinen Verfügung ausgenommen.

Die Landesherren erhielten in Folge dieses diplomatischen Staatsstreiches alle säkularisirten Kirchengüter zu freier und unbeschränkter Befugniss; jedoch niit der Bedingung, die Domkir. chen, deren Beibehaltung genehmigt werden würde, auszustatten, und die Ruhegehalte der Prälaten und Geistlichen aller aufge. hobenen Kirchen zu bestreiten. Die strengen Anhänger des Katholizismus in seinen weltlichen, finanziellen Interessen erhoben zwar mit Macht ihre Stimme gegen diese Verfügungen; allein die allgemeine Reichsversammlung vom J. 1803 erklärte sie für das einzige Millel, den für das Wohl des gesammten teutschen Vaterlandes und die Erhaltung des Reichsverbandes selbst so notliwendigen Ruhestand zu befestigen und eine gute Ordnung im Reiche herzustellen. Unter dem 1. Februar 1805 erfolgte die

Bulle Pabst Pius VI., welche die Versetzung des erzbischöfl-
lichen Stuhles von Mainz nach Regensburg genehmigte. *). Ein
katholischer Publizist, welchem wir, mit einzelnen Bemerkun-
gen, hier wörtlich folgen, und welcher diese Verweltlichungen
als kein geringes Unrecht und Unheil betrachtet, entwirft von
den fernern Vorgängen, bis zur Restauration, Dachstehende
Schilderung: **)

„Der westphälische Friede batte für secularisirt erkannt,
was für die katholische Kirche durch die Kirchen Reformation
ohnehin schon verloren war. Diessmal erfolgte eine ungleich
bedeutendere Secularisation' ohne Kirchenänderung, und die
Haupturheber sammt ihren Helfern, die zu Paris und Regens-
burg zu Markt sassen, waren selbst Katholiken.“ ***)

Was ausserhalb der zu Teutschland gehörigen Staaten Oestreichs und etlicher preussischen Provinzen gerettet ward, und doch nur für kurze Zeit, bestand in dem kleinen Rest von alten und in den neuen Besitzungen des Kurfürsten-Reichserzkanzlers, dann in den Besitzungen der beiden geistlichen Rits terorden, Der Stuhl zu Mainz, den Innocens III, in der katholischen Christenheit für den nächsten nach dem heiligen Stuhl zu Rom erklärt hatte, ward übertragen auf die Domkirche zu Regensburg. Als ob das Oberhaupt der katholischen Kirche dabei unbetheiligt und unberechtigt sey, und es seiner Sanction nicht bedürfe, t) verfügte die Reichsdeputation, wörtlich

1

*) In demselben Jahre erschien darüber ein scharfer Kommentar, in Form einer anonymen Flugschrift.

**) Neueste Einrichtung des kathol. Kirchenwesens in den königl. Preussischen Staaten. Frankfurt a. M. 1822.

***) Diess ist ein ungeziemender Ausfall auf Dalberg und Wessenberg. Wollte Gott, dass alle, welche damals, aus gewissen Kabineten, zu Berlin und zu Paris gesessen , für teutsche Kultur und Nation eben so sehr gesorgt hätten, als jene beiden Männer. Dieser Vorwurf jedoch, den man auch in Görres „Teutschland und die Revolution, nur etwas stärker ausgesprochen, findet, kann wenigstens nicht alle treffen, welche zu Paris mit den französischen Bischöffen rathschlagten. Der Abbé de Pradt lehrt uns ein anderes.

+) Der heilige Vater hatte leider schon lange durch Verletzung vorhandener Konkordate ein böses Beispiel gegeben, und alles auf die Spitze der Gewalt gestellt. Wer vertragsmässiges Recht nicht hält, dem ist man es zu halten ebenfalls, nicht schuldig.' Der heilige Vater raft alte Verträge und Uebereinkommnisse stets vur au, wenn sie ihm selbst nützen; im entgegengesetzten Falle findert sich zu Rum hundert Ausflüchte, deren Wirkung zu paralysiren.

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