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dedicato, cum suo Capitulo Metropolitano esse crectam, et pleno jure in perpetuum existere. Eidem tanquam Metropoli Provinciae Ecclesiasticae superioris Rheni assignamus ceu suffraganeas quatuor Sedes Episcopales iisdem Literis Apostolicis tum restauratas tum neoerectas Rottenburgi pro Regno Würtembergiae, Moguntiae pro Magno Ducatu Hassiae, Fuldae pro Electoratu Hassiae, et Limburgi pro Ducatu Nassoviae, simulac Libera Civitate Francofurtensi; atque idcirco executorio hoc decreto novam constituimus Provinciam Ecclesiasticam, quam supradictorum Statuum finibus circumscriptam declaramus. Pro Dioecesi autem Archiepiscopali eidem dictae Sedi Metropolitanae Friburgi erectae omnes Parochias Catholicorum subditorum, quae limitibus tum Magni Ducatus Badensis, tum Principatuum Hohenzollern - Hechingen, el Hohenzollern - Sigmaringen circumscribuntur, assignamus. Porro eidem dictae Sedi Metropolitanae cum suo Capitulo, Seminario, aliisque ad eandem pertinentibus institutionibus pro perpetua dotatione tradimus, adscribimus et assignamus omnia illa aedificia, fundos, bona et redditus tum in pecunia numerata, tum in naturalibus consistentes, quae in Litteris Apostolicis exprimuntur, atque assignantur, expressis vero verbis in Protocollo Executionis, cujus unum exemplar Archiepiscopo in Archivo Archiepiscopali asservandum, alterum vero Nobis ad Sanctissimam Sedem mittendum tradetur, describuntur, pleno jure possidenda, ita quidem, ut Archiepiscopatus Friburgensis dotatus, fundatus, atque erectus cum omnibus juribus suis in perpetuum habeatur.

Jurisdictio autem Ecclesiastica, quae in Sedibus nunc extinctis Episcopalibus radicata fuerat, atque hucusque ab Episcopalibus Vicariatibus generalibus Constantiae et Bruchsaliae exercebatur, transibit ad novam Sedem Archiepiscopalem Friburgi erectam, et in posterum exercebitur a Reverendissimo Metropolitano Archiepiscopo Domino Bernardo Boll, a Sanctissimo Patre Nostro Leone P. P. XII. confirmato, ab illa die, qua post solemnem consecrationem in Ecclesia Metropolitana inthronisa tus fuerit, cui exinde Clerus populusque Catholicus dioecesanus tanquam vero et legitimo suo Pastori successorique Apostolorum canonicam exhibebit obedientiam atque venerationem.

Caetera omnia, quae Nobis in Apostolicis Litteris exequen

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da mandata sunt, reservamus Nobis, per alia decreta provideri. Haec autem omnia tam in praefatis Apostolicis Litteris, quam in praesenti decreto executorio contenta ab iis, ad quos spectat, observari volumus, non obstantibus quibuscunque in con. trarium facientibus, caeterisque, quae Sanctitas Sua in dictis praeinsertis Litteris voluit, non obstare.

In quorum idem praesentes manu Nostra signatas Nostroque Sigillo munitas dedimus ex aedibus Nostris Rottenburgi ad Nicarum, die decima quinta Octobris, anno millesimo octingentesimo vigesimo septimo.

(L. S.)

Joannes Baptista de Keller,
Episcopus Evariensis.

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9.

Königlich Würtembergische Bestätigung der Bullen: Provida solers que und: Ad Dominici Gregis custodiam.

Wilhelm, von Gottes Gnaden, König von Würtemberg. Da die päbstliche Bulle vom 16. August 1821, welche mit den Worten: Provida solers que, und diejenige vom 11. April 1827, welche mit den Worten: Ad Dominici Gregis custodiam beginnt, in so weit solche die Bildung der oberrheinischen Kirchenprovinz, die Begrenzung, Ausstattung und Einrichtung der dazu gehörigen fünf Bisthümer, mit ihren Domkapiteln, so wie die Besetzung der erzbischöflichen und bischöflichen Stühle und der Domstiftischen Praebenden zum Gegenstand haben, von Uns angenommen worden, und Unsere landesherrliche Staatsgenehmigung erhalten, ohne dass jedoch aus denselben auf irgend eine Weise etwas abgeleitet werden könnte, was Unseren Hoheitsrechten schaden oder ihnen Eintrag thun möchte, oder den Landesgesetzen und Regierungsverordnungen, den erzbischöflichen und bischöflichen Rechten, oder den Rechten der evangelischen Konfession und Kirche entgegen wäre; so wird, solches hiermit unter dem Vorbehalte, dass wegen der Vollziehung. weitere Anordnungen werden getroffen werden, zur Nachachtung bekannt gemacht. Stuttgart, den 24. October 1827..

Wilhelm.

10.

Grossherzogliche Badensche Bestätigung derselben Bullen.

Ludwig, von Gottes Gnaden, Grossherzog zu Baden, Herzog zu Zähringen, Landgraf zu Nellenburg, Graf zu Salem-Petershausen und Hanau, etc. etc. Wir geben gnädig zu vernehmen: da die Bulle vom 16. August 1821, welche mit den Worten: Provida solersque und diejenige vom 11. April 1827, welche mit den Worten: Ad Dominici Gregis custodiam beginnt, in so weit solche die Bildung der oberrheinischen Kirchenprovinz, die Begrenzung, Ausstattung und Einrichtung der dazu gehörigen fünf Bisthümer mit ihren Domkapiteln, so wie die Besetzung der erzbischöflichen und bischöflichen Stühle und der Domstiftischen Präbenden zum Gegenstand haben, von Uns angenommen worden, und Unsere landesherrliche Staatsgenehmigung erhalten, ohne dass jedoch aus denselben auf irgend eine Weise etwas abgeleitet oder begründet werden kann, was Unsern Hoheitsrechten schaden oder ihnen Eintrag thún könnte, oder den Landesgesetzen und Regierungsverordnungen, den erzbischöflichen und bischöflichen Rechten, oder den Rechten der evangelischen Konfession und Kirche entgegen wäre, so wird solches hiermit unter dem Vorbehalte, dass wegen der Vollziehung weitere Anordnungen werden getroffen werden, zur Nachachtung bekannt gemacht.

Carlsruhe, den 16. October 1827.

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Ludwig. v. St. Freiherr von Berstett. Auf Befehl seiner königl.

Hoheit:

von Kettner.

Von Seiten der herzoglich-nassauischen Regierung ist (gegeben zu Biebrich den 9ten October 1827.) eine ähnliche Bestätigung publicirt worden. S. Verordnungsblatt des Herzogthums Nassau. Neunzehnter Jahrg. 1827. Nro. 16. Ste, 63. Diplomatisches Archiv für die Zeit und Staaten - Geschichte. XVI. Band. Stuttgart, 1828. Ste. 153.

11.

Beschluss über die Errichtung und Begränzung des Bisthums

Limburg. *)

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Wir Hubert Corden, General-Vikar, Landdechant und Pfar rer zu Limburg, Jakob Brand, geistlicher Rath, Landdechant und Pfarrer zu Weiskirchen, Johann Wilhelm Bausch, geist, licher Rath, Landdechant und Pfarrer zu Hadamar, zum Voll zug der Bulle vom 16. August 1821, welche anfängt mit den Worten: Die umsichtige und eifrige Sorgfalt, [Pro vida solersque], so weit solche die Errichtung und Begränzung des Bisthums Limburg betrifft, von dem hochwürdigsten Herrn Bischof von Evara, Johann, Baptist von Keller, päbstlichen Vollzieher der ebengedachten Bulle, ermächtigt, der katholischen Geistlichkeit und den sämmtlichen Katholiken des Her zogthums Nassau, der freien Stadt Frankfurt und deren Gebiets, Heil in dem Herrn ! i

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Nachdem Seine Heiligkeit, Pabst Pius VII., seligsten Andenkens, von den heilsamen Absichten Sr. herzoglichen Durchlaucht, des Herzogs zu Nassau und anderer vereinigten Fürsten Deutschlands, nämlich des Königs von Würtemberg, des Grossherzogs von Baden, des Grossherzogs und des Churfürsten von Hessen und der freien Stadt Frankfurt, in deren Staaten die vorhandenen Bisthümer theils neu einzurichten, theils neue Bisthümer zu errichten, in Kenntniss gesetzt worden waren; so erliessen Se. Heiligkeit, Pius VII., die angeführte, bereits besonders bekannt gemachte Bulle, zur Errichtung einer kirchlichen Provinz, bestehend aus dem Erzbisthum zu Freiburg und den Suffragan-Bisthümern zu Limburg, Rottenburg, Mainz und Fulda.

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Nach dem Befehle Sr. päbstlichen Heiligkeit, von dem Hochwürdigsten Herrn Bischof von Evara bevollmächtigt, schreiten Wir nunmehr zur Errichtung des bischöflichen Stuhls zu ལོ 1 ནི འ A by

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ums Nassau. *) S. das Verordnungsblatt des Herzogthur 1827, Nro. 17. Die landesherrliche Bestätigung dieses Vollziehungsde

krets erfolgte in einer aus Wiesbaden am 7. Decmbr. 182ch welche

erlassenen,

vom Freiherrn von Marschall unterzeichneten Verordnung, zugleich das erzbischöfliche Generalvikariat zu Limburg ambi d. J. aufgelöst und die bischöfliche Verwaltung eingesetzt ward.

11 Decmbr. 2.8081

Limburg mit seinem Kathedral-Kapitel und zur Begränzung der bischöflichen Diözese, und erklären hiermit :

Jede geistliche Gerichtsbarkeit auswärtiger Erz- und Bischöfe über die Katholiken des Herzogthums Nassau und der freien Stadt Frankfurt ist gänzlich erloschen und aufgehoben, die vormalige Stifts- und Pfarrkirche zum heiligen Märtyrer Georg ist zu einer Kathedralkirche erhoben, in welcher der Sitz des Bischofs zu Limburg mit dem Kapitel errichtet ist, und mit vollem Rechte für immer fortbestehen soll.

An diesen hiermit förmlich errichteten bischöflichen Sitz weisen Wir alle katholischen Pfarreien und Katholiken, welche innerhalb der Grenzen des Gebiets des Herzogthums Nassau und der freien Stadt Frankfurt bestehen und sich befinden. Diese Diözese ist daher gebildet aus folgenden Pfarreien: nämlich aus acht und funfzig Pfarreien zur ehemaligen erzbischöflichen regensburgischen Diözes gehörig: Asmannshausen, Bleidenstadt, Daisbach, Eibingen, Eltville, Erbach, Frauenstein, Geisenheim, Hallgarten, Hattenheim, Johannisberg, Kiderich, Lorch, Lorchhausen, Mittelheim, Neudorf, Niedergladbach, Niederwalluf, Oberwalluf, Oestrich, Presberg, Ransel, Rauenthal, Rüdesheim, Stephanshausen, Winkel, Eddersheim, Flörsheim, Hattersheim, Hochheim, Höchst, Hofheim, Kriftel, Marxheim, Münster, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Weilbach, Wickert, Bommersheim, Kransberg, Kronberg, Dornassenheim, Fischbach, Harheim, Heddernheim, Königstein, Neuenhain, Oberhöchstadt, Oberjosbach, Oberursel, Pfaffenwiesbach, Reifenberg, Schlossborn, Schwalbach, Weiskirchen, und Frankfurt zum heiligen Bartholomäus.

erner besteht sie aus ein und funfzig Pfarreien, wel-. che zur ehemaligen Erzdiözese Trier gehörten, als: Arnstein, Kamp, Filsen, Kestert, Schönau, Wellmich, Osterspai, Balduinstein, Berod, Kamberg, Dietkirchen, Eisenbach, Elz, Grossholbach, Hahn, Haintchen, Hasselbach, Hundsangen, Limburg, Lindenholzhausen, Meudt, Möllingen und Schönberg, Nentershausen, Niederbrechen, Niedererbach, Niederselters, Oberbrechen, Salz, Villmar, Weidenhahn, Werschau, Wirges, Arzbach, Breitenau, Hartenfels, Heiligenroth, Helferskirchen, Herschbach Hillscheid, Hohr, Kirchähr, Marienrachdorf, Montabaur mit

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