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Gegenwärtige Unterhandlungen mit dem Rdmischen Hofe über die Ausdehnung der Ko

niglichen Vorrechte in Kirchensächen.

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37 Rachdem Papst Felir V. (Amedeus VIII. von Savpien.) bei Entsagung der påpftlichen dreifachen Krone feinem Haufe das Vorrecht ausbebungen hatte, unmittelbar zu den geistlichen Aemtern ernennen zu dür. fen, so beståtigte dieses Papst Nicolaus V. den 11ten Sanuar 1451 durch eine besondere Bulle für Piemont und Nizza. Innocent XII. bekräftigte es durch sein breve vom 3ten Juli 1700, uno Benedict XIII. durch das Concordat mit Victor' Umedeus II. vom 29sten May 1727. Endlich drückt sich die Instruktion Benedicts des XIV. vom 6ten Januar 1742 über die Anwendung: diefer Vorrechte für Savoien und Aosta deutlich aus. Seit der Rückkehr des jeßigen Königs in seinen Staaten des festen, Landes, und dem Zuwachre des Herzogthums Genua bat man sich bemüht das Privilegium wegen Ernennung zu den geistlichen Hemtern auch auf leßteres ausgedehnt zu erhalten. Die darüber von Rom aus gegebene Erklärung hat dem biesigen Hofe nicht genügt; unterdessen wird über dies fen Gegenstand nicht weiter unterbandelt. Man sieht die alten påpstlichen Conceffionen nicht als beschrånkt für die dazumaligen Besibungen des Savoyischen Haus fes an, sondern betrachtet sie ein für altemal als an. wendbar auf die jedesmalige Besißung der Könige von Sardinien mit einem Worte Privilegium das nicht auf diese oder jene Provinz sondern auf die Person des

Königs haftetorio Dárnach wird: gehandelton Der Papit fpricht weder eine Protestation Doch Feine Genehmigung oder Anerkenntniß aus.... !! *575937 online 9. Die Unterhandlungen mit Rom: Besiehen: Fidya daher nur auf die wieder herzustellenden Bisthimeridh avoien und Genua, auf festzustellende ntue Dronung in den bischöflichen Sprengeln in Genua, und auf die vom Könige zu gebenden Dotationen der wieder herges ftelten Kloster und anderer geistlichen Anstalten; endlich auf påpstliche Einwilligung einen Theil der Kirchengůs ter zu nothwendigen Staatsausgaben verwenden zu dürfen, weil der König alle von den Franzofen einges zogenen Kirchengüter, in so fern sie noch in den Hån den des Staats fich befandender Kirche zurückgegeben hat und sie durch eine besonders eingefeßte Behörde für Rechnung der Kirche verwalten läßt. Hiervon werden die nöthigen Mittel zu Dotationen der wieder eingeseße ten Bischöfe, hergestellter Pfarreien und Klöster und Seminarien genommen. Schon im Jahr 1816 hat aber der Papst nachgegeben zehn Millionen davon zu öffentlichen Staatsausgaben zu verwenden.

5.

Verschiedenheit der Kirchengesege in den

Sardinischen Staaten.

Alles ist seit 1814 auf dem alten Fuß hergestellt. Jede Proving hat wieder ihre Gereße wie im Jahre 1798. Man erwartet aber eine neue påpstliche Bulle die nicht nur über diesen Gegenstand fondern hauptsäch. lich über neu einzurichtende bischöfliche Sprengel ent

fcheiben wird welche in Sardinien nothwendig fcheint. Uebrigens. ift die Perfchiedenheit der arragonischen, lom bardischen und französischen Kirchengereße wenig erheb, lich. Da die Sardinische Regierung von dem Grundraße ausgeht, in allen ihren Provinzen zu Wertheilung der geistlichen Hemter befugt guri fein.,

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1. Schilderung des Zustandes der Waldenfischen Gemeinen in

einem Schreiben derselben als Antwort auf das Circulair, welches die Herren Peltat und Wills als Secretaire der Protestantischen Gesellschaft London d. 10. Decbr.

1815 an sie erlassen hatten, abgefaßt vom Prediger Bert.. 2. Weberficht über die Xil Wardenser Gemeinen in Piemont. 3. Nachträge zu den Nachrichten von Nr. I.

Actenstücke zu dem Vorstehenden.
A. B. Schreiben des Herzogs von Hofta und des Königs

von Sardinien. C. D. Schreiben des Vorstehers der Waldenser Gemeinen

und Vorftellen derselben. 2. Neue Perordnung des jenigen Stönigs von Sardinien. 5. Hirtenbrief des Bischofs von Pignerol. 6. Antwort eines Waldenfischen Geistlichen darauf.

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